Projekte

Aktuell ab November 2017: Wien nach 1918: Ein kulturelles Laboratorium der Moderne (gemeinsam mit Wolfgang Müller-Funk)

Betrachtet man die wissenschaftliche Literatur, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Großausstellungen und die in Umfragen erhobene Meinung der Bevölkerung: Die Periode der Ersten Republik wird gering geschätzt. Das vorliegende Forschungsprojekt möchte eine Lücke schließen, insofern es nämlich der kulturellen Bedeutung der Ersten Republik und deren Leistungen einen gebührenden Platz einräumen will. Es ist auf einer kulturwissenschaftlichen und komparatistischen Meta-Ebene angesiedelt. Sein Korpus sind Artefakte, Texte, Manifeste und Diskurse. Der vorliegende Antrag schließt methodisch an die Forschungsinitiative der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien „Broken Narratives“ an, das zwischen 2010 und 2013 ausgearbeitet wurde. Sie ist vornehmlich im Sinne einer narrativen Kulturtheorie zu verstehen, die nach der Bedeutung von Brüchen in kulturellen Prozessen fragt und dabei den Schwerpunkt auf jene narrativen Konstruktionsformen legt, die derartige Brüche symbolisch gestalten und verarbeiten. Das Projekt besteht aus einem kleineren Kreis von sechs Kollegen. Diese Gruppe wird vier kleinere Studien zu folgenden Themen bearbeiten: 1. Politische und ästhetische Avantgarde und Moderne in Wien nach 1918 unter Berücksichtigung ihrer transnationalen Vernetzung (Karoly Kokai); 2. Volks- und ArbeiterInnenbildung im Roten Wien (Günther Sandner); 3. Psychoanalytische Diskurse nach 1918: Neue Diskurse. Todestrieb und Kulturanalyse (Wolfgang Müller-Funk/Matthias Schmidt); 4. Ungarische Medien im Wien der Zwischenkriegszeit: zur Diversität der journalistisch-literarischer Netzwerke (Erika Erlinghagen/Andrea Seidler). Das Innovative an dem Projekt sehen wir in der kulturwissenschaftlichen Herangehensweise. Nicht zuletzt haben uns die Cultural Studies gezeigt, dass die Beschreibung und Analyse von ‚Kultur‘ stets auch Einfluss auf ihren Untersuchungsgegenstand nimmt. Es geht also in dem exemplarischen Projekt darum, vorhandenes Material neu zu arrangieren, zu analysieren und auch neu zu erzählen, das heißt in den Kontext der gegenwärtigen kulturellen und gesellschaftspolitischen Debatten zu stellen. Das Projekt wird 2018 in Wien durchgeführt. Mitarbeiter sind: Erika Erlinghagen, Karoly Kokai, Wolfgang Müller-Funk, Günther Sandner, Matthias Schmidt und Andrea Seidler.

Gefördert von der Stadt Wien.

Ab 2014 Forschungsplattform Lukács im Kontext 

http://georg-lukacs.univie.ac.at/

Veranstaltungen zu diesem Themenbereich:

1. Tagung: Nachlässe ungarischer Philosophen und Theoretiker des 20. Jahrhunderts

und deren philologische Bearbeitung (Georg Lukács im Fokus der Forschung)

2.-3. Dezember 2014, Collegium Hungaricum Wien (1020 Wien, Hollandstraße 2), Dienstag ab 9:00 Uhr, Mittwoch ab 13:00 Uhr

Die Tagung widmet sich den verschiedenen Zugängen in der philologischen Bearbeitung der schriftlichen Nachlässe ausgewählter ungarischer Philosophen und Theoretiker des 20. Jahrhunderts, die zum größten Teil in den Handschriftensammlungen der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest liegen. Der Schwerpunkt liegt sowohl auf der Erschließung dieser Nachlässe (Annotierung, Digitalisierung, Vorbereitung von Briefeditionen, etc.) als auch auf dem Umgang mit kultur- und literaturwissenschaftlich relevanten, inhaltlichen Fragestellungen und aktuellen Forschungsvorhaben rund um das Werk der genannten ungarischen Intellektuellen.

2. Panel auf der ICLA, Juli 2016  https://icla2016.univie.ac.at/3. Digitalisierungsprojekt: die Korrespondenzen des Georg Lukács (gemeinsam mit der Bibliothek der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Dir. Prof. Dr. István Monok)

2006-2012:

FWF-Projekt 

Hungarus Digitalis

Die digitale Erfassung der deutschsprachigen Presse im Königreich Ungarn in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

www.univie.ac.at/digihung

„Der deutschsprachige Diskurs über Sprache und kollektive Identität im habsburgischen Königreich Ungarn von 1740 bis 1918. Kommentierte digitale Quellenedition“ – unter diesem Titel lief ab Oktober 2006 am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien ein Forschungsprojekt, dessen erste, dreijährige Phase sich den deutschsprachigen Periodika des Königreichs Ungarn im späten 18. Jahrhundert widmete. Grundlegendes Anliegen des Projektteams war es, diejenigen deutschsprachigen Hungarika in digitalisierter Form herauszugeben, die für die Vermittlung der ungarischen Kultur im deutschen Sprachraum sowie umgekehrt die Rezeption europäischer Kultur und Wissens während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle spielten. Hierbei lag ein erster Schwerpunkt auf der periodischen Presse des Zeitalters. Diese Entscheidung bietet sich in mehrfacher Hinsicht an.

Die Entscheidung für die Textsorte Zeitschrift

Die Wurzeln der ungarischen Presse sind erst in den 60-er Jahren des 18. Jahrhunderts zu suchen sind und diese Texte waren über einen Zeitraum von zwanzig Jahren ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. Die erste Zeitung des Königreichs Ungarn, die in der damaligen Hauptstadt Pressburg erschienene Pressburger Zeitung verließ ab 1764 wöchentlich zwei Mal die Druckerei Landerer und wird – obwohl es dafür keine schriftlichen Beweise innerhalb des Periodikums selbst gibt – dem Pressburger Kaufmann und Privatgelehrten Karl Gottlieb von Windisch zugeschrieben. Genau derselbe umtriebige Beförderer der ungarischen Presse gab mit den Beiblättern der Zeitung, dem Freund der Tugend , dem Vernünftigen Zeitvertreiber und dem Preßburgischen Wochenblatt zur Ausbreitung der Wissenschaften und Küste die ersten, im Königreich Ungarn erschienen, unterhaltenden bzw. semigelehrten Blätter heraus – in deutscher Sprache. Es sollte allerdings bis 1782 dauern, bis die erste dezidiert gelehrte Zeitschrift des Königreichs erschien, das Ungrische Magazin , ebenfalls auf Initiative des Karl Gottlieb Windisch, der nicht nur eifrig eigene Beiträge für das Blatt verfasste, sondern auch die redaktionelle Arbeit daran fest in seinen Händen hielt. Die erwähnten Blätter, sowie ein weiteres, deutschsprachiges Periodikum, die Zeitschrift von und für Ungern des Ludwig Schedius, die allerdings bereits in die nachrevolutionäre Jahrhundertwende fällt und vom Anspruch her zwar am alten Konzept Windischs festhält, inhaltlich jedoch bereits eine wesentlich augenscheinlichere Diversifizierung aufweist, sollen in diesem ersten Projektschritt digitalisiert und kommentiert werden. In weiteren Projektschritten wollte das Team zudem die publizistische Prosa, private und gelehrte Korrespondenzen und Texte von kultur- und sozialhistorischer Relevanz, z.B. Reisebeschreibungen behandeln.

Zu den Autoren der Zeitschriftentitel

Die Autoren der Texte, die im Rahmen des Projekts ediert und kommentiert wurden, waren größtenteils deutschsprachige Hungari , ein Terminus, der sich auf diejenigen Untertanen des Königreichs Ungarn bezieht, die zwar nicht ungarischer Muttersprache waren – meist Nachfahren von Zuwanderern aus deutschen Landen, Zipser Deutsche, Siebenbürger Sachsen – aber dennoch zu den loyalsten Mitstreitern der Ungarn auf dem Gebiet der ungarischen Bildung, Kunst, ja Politik im Allgemeinen zählten. Diese Vermittlerrolle verdankte sich nicht zuletzt ihrer individuellen Mehrsprachigkeit. Sie trugen in dieser historischen Phase einerseits maßgeblich zur geistigen Entwicklung des Landes bei und machten es sich andrerseits zum Anliegen, ja zum alles umfassenden kulturpolitischen Konzept, über Ungarn, diese terra incognita, das Leben in diesem Land, dessen zahlreiche Sprachen und Mentalitäten ein positives und durchaus objektives Bild zu vermitteln, und dadurch einen Beitrag dazu zu leisten, alte, in Europa weit verbreitete Vorurteile und das Unwissen, was dieses abgelegene, isolierte Königreich angeht, abzubauen.
Sehen wir in die verflossenen Jahrhunderte zurück, und betrachten den Unger, vergleichen ihn mit dem, der er itzt ist; wem wird nicht sogleich ein erheblicher Unterschied auffallen? Doch hat er immer die nämliche Organisation; und würden Luft, Speise, Trank, Gewohnheiten eines der vorigen Jahrhunderte, — würde eine der weisesten entgegengesetzte Staatsverfassung angenommen; so würde auch nichts hinderlich seyn, daß der Unger das wieder würde, was er dazumal war! 
lesen wir gleich im ersten Beitrag eines Mediziners, Zacharias Huszty im Ungrischen Magazin. Dazu sollte es in Zukunft nicht kommen: der aufgeklärte, in den europäischen Kulturprozess eingebettete Ungar stand im Fokus des Interesses der Hungari. Über das Netzwerk von Gelehrten, denen sich dieses Denken und das damit verbundene rege wissenschaftliche Handeln verdankt und das das gesamte Gebiet des Königreichs Ungarn überspannte, wissen wir noch viel zu wenig. Als sicher gilt, dass einer der sie verbindenden Faktoren die Kenntnis dieser gemeinsamen Sprache, des Deutschen, war. Einzeluntersuchungen lassen bisher nur erahnen, welches Potential an Erkenntnissen über das Wirken dieser Gelehrtenwelt noch in den Archiven und in nicht rezipierten Texten des 18. und 19. Jahrhunderts liegt. 
Genau dieser Vorgang des Kulturtransfers vom Königreich Ungarn in das deutschsprachige Europa und umgekehrt beschäftigt das Projektteam im Zusammenhang mit der inhaltlichen Interpretation der herangezogenen Texte.

Multiethnizität und Polyglossie

Das Projekt vollzog somit einen wesentlichen Schritt in der Erforschung der Grundlagen für das Verständnis historischer und kulturgeschichtlicher Situationen im Habsburgerreich. Es fügte sich in die Diskussion um kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen im mitteleuropäischen Raum ein. Diese Diskussionen wurden zwar seit dem Zusammenbruch der Donaumonarchie 1918 laufend weitergeführt, aber erst durch die politische Wende in den Ländern Ostmitteleuropas (1990) und durch die Integration der östlichen Nachbarstaaten Österreichs in die Europäische Union (2004) erreichte die Debatte um nationale und kulturelle ldentität eine neue Dimension. Zur Zeit des Realen Sozialismus waren ethnische und nationale Diskurse in Ungarn unterbunden, Forschungen in Richtung Multiethnizität und Polyglossie aus einem einseitig kulturhistorischen Verständnis heraus bewusst verhindert worden. Bereits in den vorangehenden Epochen waren ähnliche Unterlassungen aus einem einseitigen nationalen Verständnis heraus erfolgt. Erst nach 1990 setzten ganz allmählich erste Forschungen mit pluralem kulturellen Ansatz im ostmitteleuropäischen Raum ein. Bei diesen Bestrebungen geht es darum, das ethnische und nationale Bewusstsein, wie es sich heute darstellt, in seinen historischen Wurzeln und frühesten Ausprägungen, in seinen Veränderungen und Brüchen zu begreifen. Obwohl sich die österreichische kulturwissenschaftliche Forschung intensiv mit ldentitätsdiskursen auseinandersetzt , wurde die kulturhistorische Situation im einstigen Habsburger Reich bislang noch nicht unter Heranziehung aller relevanten – und durchaus vorhandenen – Quellen analysiert. Einer der maßgeblichen Gründe dafür dürfte die schwere Zugänglichkeit und Lesbarkeit grundlegender Dokumente sein. Dadurch hielten sich in der historischen Wahrnehmung in Österreich (aber auch in Ungarn) ungenaue Vorstellungen über die ungarische nationale – multiethnische – Identität, oder weiße Flecken bewirkten ein marginalisierendes Bild der gesamten Kulturgeschichte des Donauraumes. 
Aus Sicht der kulturwissenschaftlich-philologischen Forschung schien es dem Projektteam dringend nötig, eben diese deutschsprachigen Quellen aus einer Epoche – dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert –, in der sich heutige ldentitätsstrukturen erst präformierten, im Rahmen eines Grundlagenforschungsprojektes zu erschließen. Es sollte damit ein Beitrag, ein erster Schritt für eine mögliche Neu- oder Weiterinterpretation der gemeinsamen Kulturgeschichte aller Ethnien dieses geographischen Raumes geleistet werden, wobei die einstige Segmentierung hinsichtlich der sprachnationalen Identität – ein Modell, das sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Ungarn, alle weiteren Denkansätze auslöschend, durchsetzte – durchbrochen werden sollten und der Fokus auf die komplexen sprachlichen und sozialen Gegebenheiten innerhalb einer vielsprachigen und aus zahlreichen Ethnien bestehenden Gesellschaft gelenkt werden.

… In keinem Lande der Welt sind vielleicht mehrere Sprachen, und eben deswegen auch viele Völkerschaften einheimischer als in Ungern….. Ein so grosser Zusammenfluß der heterogensten Zungen und Völker, von welchen keines dem anderen, an Geschliffenheit und an Kultur viel überlegen war, die Unbekanntschaft ferner der herrschenden Nation mit Vortheilen der Herrschaft ihrer Muttersprache, und das Bestreben der ungrischen Könige der Vorzeit, auf die Mannigfaltigkeit der Völkerschaften und Zungen der Monarchie, ihr Ansehen, und die Stärke und Festigkeit ihres Reichs zu gründen, mußte die Ungern sehr früh zum Lande der Polyglotten machen. Dies ist dasselbe noch gegenwärtig, und überaus merkwürdig ist dieser seltene Sprachen- und Völkerunterschied.

schrieb Martin Schwartner in seinem Standardwerk, der Statistik des Königreichs Ungarn noch im Jahre 1798 – also zu einer Zeit, in der der wenig wirksame Sprachenerlass Josephs II. bereits fünfzehn Jahre zurücklag, und in der die ungarischen Spracherneuerer, allen voran Franz (Ferenc) Kazinczy und dessen Kreis, ihre Standardwerke bereits verfasst hatten oder eben verfassten und sich das Lateinische längst wieder als Amtssprache im Königreichs Ungarn etabliert hatte.

Die digitalisierten Texte

– was wird digitalisiert?
 Mit obigem thematischen Ansatz wurde eine digitalisierte Quellendatenbank erstellt, die einerseits wichtige Quellen für die Erforschung der Herausbildung kollektiver Identitätsmodelle sowie der Anfänge der Wissenschaftlichkeit im Königreich Ungarn von der Aufklärungszeit bis zum Zerfall der Doppelmonarchie liefert, andererseits auch als grundlegende Voraussetzung für die Untersuchung der Vermittlerrolle des Deutschen im Mitteleuropa des 18. und 19. Jahrhunderts zur Verfügung steht. Mit der kommentierten Edition dieser Texte erhält die Erforschung der Geschichte des Zeitungs- und Zeitschriftenwesens im Städtedreieck Wien – Pressburg – Budapest außerdem erstmals eine solide Basis an publizierten Quellen.
 Es war geplant, den Druckquellenbestand von mehr als 6000 Fraktur-Seiten einzuscannen und mit Hilfe der Digitalisierungssoftware ABBYY FineReader XIX für Fraktur in Textdateien umzuwandeln.
 Die Opensource-Software Twiki , eine WIKI-Ableger ähnlich dem durch das Online-Lexikon Wikipedia allgemein bekannte und beliebte Mediawiki diente uns bei der Verwirklichung der Oberfläche. Der Unterschied zur Wikipedia besteht u.a. allerdings darin, dass es für die Benutzer der Datenbank keine Eingriffs- und Veränderungsmöglichkeiten gibt. Die Software bot allerdings die Möglichkeit, vor Abschluss des Gesamtprojekts bereits kontinuierlich Texte zu publizieren. Ein weiterer technischer Vorteil bestand in der gleichzeitigen Kommentierungsarbeit mehrerer Mitarbeiter. Durch die offene Struktur wurde nicht nur der Textkorpus beliebig erweiterbar, er konnte mit weiteren Kommentaren immer weiter ergänzt werden; nicht zuletzt ließen sich durch den transparenten Arbeitsvorgang Korrekturvorschläge nachträglich ad hoc berücksichtigen. Es versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst, dass eine internationale Kooperation mehrerer Forschungsstellen in den Nachfolgestaaten angestrebt ist.

Die Quellentexte liegen in Form eines absuchbaren digitalen Volltextes vor. Sie werden zusätzlich aber auch zur Gänze im Bildformat zugänglich gemacht, dadurch können Textstellen am Faksimile eingesehen und kontrolliert werden. Das wiki-Format ermöglicht eine bequeme Navigation zwischen suchbarem Text, Textbild und Kommentaren. Außerdem ist es möglich, von jedem Text (Eintrag) aus sämtliche Querverweise (andere Texte, kommentierte Textstellen usw.) aufzurufen. Damit entsteht ein netzwerkartiges Geflecht, das Zusammenhänge von Texten sichtbar machen soll.

– was wird kommentiert?
Wir unterscheiden zwei Kommentartypen: ‚Externe Kommentare’, in denen der Hintergrund der Texte kommentiert wird, d.h. einschlägige Informationen zu den Autoren und Herausgebern der Texte und Zusammenhänge mit dem aktuellen wissenschaftlichen oder politischen Diskurs erfolgen und relevante Publikationen integriert oder auf sie verwiesen werden. Die ‚internen Kommentare’ erleichtern das Lesen der Texte und ihre Erforschung. Kommentiert wurden in erster Linie Personennamen, Werktitel, Sachbegriffe und Ortsnamen. Phonetisch wiedergegebene Namen, Monogramme und Abkürzungen wurden wenn möglich aufgelöst, nicht-deutschsprachige Textpassagen und Zitate ins Deutsche übersetzt.
Namen, die in deutschsprachigen Nachschlagewerken nicht vorkamen, standen im Zentrum der Dokumentationsarbeit. Personen, die im zeitgenössischen wissenschaftlichen Diskurs eine Rolle spielten, erhielten ausführliche Kommentare. Bei historischen Namen wurden nur Eckdaten angegeben. Die Quellen der Kommentare wurden sowohl in den Kommentaren als auch in einem getrennten Verzeichnis nachgewiesen.

Der Zugang zur Datenbank erfolgt dann über die Website des Instituts für Europäische und Vergleichen Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien, Abteilung Finno-Ugristik.

Weitere Kooperationsmöglichkeiten und Anregungen werden sehr begrüßt.

2002-2003:

Pressburger Zeitung online

gefördert aus Mitteln der Aktion Österreich-Ungarn

In dem Projekt  (Andrea Seidler gemeinsam mit Katalin Czibula) wurde ein Repertorium ausgewählter Beiträge in der Preßburger Zeitung im 18. Jahrhundert erstellt. Es wurden ausgewählte Beiträge erfasst und mit Stichwörtern, Personen- und Ortsnamen versehen. Alle Daten wurden in eine Datenbank eingepflegt, die unter http://purl.org/NET/pztg abfragbar ist.

 

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